Am Olympia-Einkaufszentrum sind mehrere Menschen erschossen worden. (Foto: dpa/Matthias Balk)

Entsetzen über eine "Wahnsinnstat"

Die schreckliche Bilanz der Gewalttat von München: Zehn Tote und 16 Verletzte. Unter den Toten ist auch der Täter - ein 18-jähriger Deutsch-Iraner. Laut Polizeiangaben gibt es derzeit keine Anhaltspunkt für einen Bezug zum IS. Die Staatsanwaltschaft geht im Moment von einem Amoklauf aus.  > mehr lesen

Was ändert die Axtattacke von Würzburg? Rettungsfahrzeuge am Tatort. (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Das verunsicherte Land

Kommentar Ändern die Attacken von von Würzburg und München alles? Dreht sich die Stimmung, gegen die "Willkommenskultur"? Das fragen die Talkshows in diesen Tagen. Aber leider sind diese Taten nur zwei von vielen. Und die meisten Vernünftigen haben sich längst vom Bahnsteigklatschen verabschiedet. Nur eines machen die Taten klar: Die Flüchtlingspolitik Merkels war katastrophal.  > mehr lesen

"Habt keine Sorge": Recep Erdogan verkündet den Ausnahmezustand. (Bild: dpa/Pressebüro des Staatspräsidenten)

Seehofer fordert Abbruch der Beitrittsverhandlungen

CSU-Chef Horst Seehofer fordert angesichts der jüngsten Entwicklung in der Türkei den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur EU. Laut Johannes Singhammer sollten auch die EU-Beihilfen gestoppt werden. Der Ausnahmezustand, der dem Autokraten Recep Erdogan praktisch die Alleinherrschaft sichert, sorgt international für große Sorgen.  > mehr lesen

Russland vor Olympia-Aus?

Russland steht am Olympia-Abgrund. Die Bestätigung der Rio-Sperre der russischen Leichtathleten durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ist eine Steilvorlage für das IOC unter dem deutschen Präsidenten Thomas Bach, die systematisch dopende Sportmacht komplett von den Sommerspielen zu verbannen. "Mit dem CAS-Urteil im Rücken hat das Internationale Olympische Komitee eigentlich keine andere Möglichkeit", sagte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. DOSB-Chef Alfons Hörmann sagte: "Dort wo systematisch betrogen wird, muss gegebenenfalls auch systematisch bestraft werden."

Das CAS lehnte den Einspruch von 68 russischen Leichtathleten und des Nationalen Olympischen Komitees (ROC) gegen den Olympia-Ausschluss ab. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte den russischen Verband Ende 2015 wegen umfassenden Dopings suspendiert und die Sperre über die Spiele in Brasilien hinaus verlängert.

Das IOC wird seine Entscheidung voraussichtlich nach der Sitzung des Exekutivkomitees am Sonntag oder am Montag verkünden. Grundlage dafür ist der Bericht von Richard McLaren, der feststellte, dass auf Anordnung staatlicher Behörden im Kontrolllabor bei den Winterspielen 2014 in Sotschi positive Doping-Proben russischer Athleten vertauscht und verfälscht wurden. Zwischen 2012 und 2015 sind laut McLaren zudem 643 positive Proben russischer und ausländischer Sportler in rund 30 Sportarten aussortiert worden, darunter in 20 der 28 Sommersportarten.

Unterdessen wurde durch das IOC bekannt, dass bei einer weiteren Welle von Nachtests insgesamt 45 Teilnehmer der Olympischen Spiele von Peking 2008 sowie London 2012 positiv auf Doping getestet worden sind. Damit erhöht sich die Gesamtzahl positiv getesteter Athleten aus den bisherigen Nachtests auf insgesamt 98. (dpa)
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Mehrheit gegen EU-Beitritt der Türkei

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ist gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Im aktuellen ZDF-Politbarometer lehnen es 87 Prozent ab, dass die Türkei in einigen Jahren EU-Mitglied wird. Nur 9 Prozent sprechen sich dafür aus. Nach dem gescheiterten Putschversuch halten 80 Prozent den türkischen Präsidenten Erdogan jetzt eher für gestärkt, für 14 Prozent ist er eher geschwächt. Eine große Mehrheit der Befragten zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft der Demokratie in der Türkei: 87 Prozent sind der Meinung, dass die Demokratie dort sehr stark oder stark gefährdet ist, lediglich 8 Prozent sehen das nicht so. Unverändert groß ist auch die Skepsis bei der Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingskrise. 82 Prozent (April II: 80 Prozent) bezweifeln, dass das Land da ein verlässlicher Partner für die EU ist. (PM) > mehr lesen

Zehntausende erhalten Betreuungsgeld

Einen Monat nach der Einführung ist in Bayern in fast 37.000 Fällen das Betreuungsgeld bewilligt worden. Damit seien seit Inkrafttreten schon knapp 50 Prozent der bisher eingegangenen Anträge entschieden worden, teilte Sozialministerin Emilia Müller mit. "Wir unterstützen alle Eltern, egal, für welchen Lebensplan sie sich entscheiden: sie können entweder die öffentlich geförderte Kinderbetreuung in Anspruch nehmen oder das Bayerische Betreuungsgeld", sagte Müller. Ursprünglich hatte der Bund das Betreuungsgeld - auf Drängen der CSU - gezahlt, dann kippte das Bundesverfassungsgericht die Zahlung. Der Grund: Für Familienleistungen sind die Länder und nicht der Bund zuständig. Deswegen zahlt die Staatsregierung das Betreuungsgeld jetzt als bayerische Landesleistung weiter. (dpa) > mehr lesen
Mit "Bayern-Tarif" in den Wahlkampf: Finanzminister Markus Söder (Foto: imago/Müller-Stauffenberg)

Söder setzt auf den "Bayern-Tarif"

Im Vorgriff auf die Kabinettsklausur nächste Woche präsentiert Finanzminister Markus Söder sein fiskalpolitisches Konzept für das Wahljahr 2017: Bei der Einkommenssteuer will er die Progression abflachen - 10 Milliarden Euro mehr pro Jahr blieben so speziell Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Hinzu soll eine Förderung von Familien mit Kindern kommen, die ein Eigenheim bauen.  > mehr lesen

Wandern auf dem Fränkischen Gebirgsweg bei Waischenfeld. (Bild: FrankenTourismus/FRS/Hub)

Bald 3000 Kilometer Wanderwege online

In der Fränkischen Schweiz gibt es einige der schönsten Wanderwege Deutschlands. Nun werden sie noch besser digital erschlossen, beispielsweise für Touristen, die online Touren planen wollen. Bis Ende 2022 sollen volle 3000 Kilometer Wanderwege in der Fränkischen Schweiz digital erfasst sein – mit Bodenbeschaffenheit, Profil, Sehenswürdigkeiten sowie Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.  > mehr lesen

Bayerns Justizminister Winfried Bausback. (Bild: Imago/A. Schmidhuber)

"Bayern ist der Taktgeber in der Rechtspolitik"

Bayern ist Ideen-, Takt- und Richtungsgeber in der deutschen Rechtspolitik. Zu diesem Schluss kommt Justizminister Winfried Bausback in seiner Bilanz zur Halbzeit der Legislaturperiode. Viele neue Regelungen tragen eine weiß-blaue Handschrift.  > mehr lesen

Beliebter Treffpunkt der Münchner:  Im Seehaus am Kleinhesseloher See würde es nach der Realisierung des Tunnels noch lauschiger werden, denn der Isarring ist nur einen Steinwurf entfernt. (Bild: Imago/Lindenthaler)

"Wiedervereinigung" zum Greifen nah

Was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten, ist zum Greifen nah: Der „Wiedervereinigung“ des Englischen Gartens in München steht nichts mehr im Weg. Der Freistaat beteiligt sich an den Kosten für einen Tunnel, der Isarring kann auf knapp 400 Meter Länge unter der Erde verschwinden. Zu verdanken haben die Münchner den Durchbruch auch der Stadtspitze, allen voran Vize-OB Josef Schmid (CSU).  > mehr lesen

Uns geht's gut!

Den Deutschen geht's immer besser. Dass liegt nicht nur daran, dass zurzeit viele Menschen einen Job haben und ausreichend Geld für ihren Lebensunterhalt verdienen. Deutschland schaffe es im internationalen Vergleich, seine Wirtschaftsleistung besonders gut für die gesamte Bevölkerung zu nutzen.  > mehr lesen

Was nicht passt, wird passend gemacht

Kein Abitur, kein Jura-Studium - die SPD-Abgeordnete Petra Hinz hat ihren Lebenslauf im großem Umfang geschönt. Jetzt gibt sie die Schwindeleien zähneknirschend zu. Doch diese Verfehlung ist nur die Spitze des Eisbergs. Jetzt hat Hinz ihren Rückzug erklärt.  > mehr lesen

Extremismus, einseitig betrachtet

Kommentar Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will die Ausgaben für Extremismusprävention verdoppeln. Wie bei einer Vertreterin des linken SPD-Flügels nicht anders zu erwarten, ignoriert sie dabei die Gefährdung des Rechtsstaats durch den gewalttätigen Linksextremismus. Die CSU befürchtet, dass linksradikale „Antifa“-Gruppen künftig wieder viel „Staatsknete“ für ihren „Kampf gegen Rechts“ erhalten.  > mehr lesen

Skepsis bei Volksentscheiden auf Bundesebene

Bundespräsident Joachim Gauck bricht eine Lanze für Europa und spricht über seinen "Schock" nach dem Brexit-Votum. Beim Thema direkte Demokratie nimmt das Staatsoberhaupt eine "differenzierte Meinung" ein. Die repräsentative Demokratie habe sich - zumindest auf Bundesebene - in vielen Feldern bewährt.  > mehr lesen
Außenpolitik oder internationale Beziehungen spielten in Cleveland kaum eine Rolle. (Bild: dpa/Shawn Thew)

„Ich bin Eure Stimme!”

Amerika zuerst, ein anderes Land sofort: Unter dieses Motto will Donald Trump seine Präsidentschaft stellen, sollte er am 8. November zum US-Präsidenten gewählt werden. Jetzt ist er offiziell Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner. Mit seiner bislang besten Rede hat der New Yorker Immobilienmilliardär auf dem Convent in Cleveland die Nominierung seiner Partei angenommen.  > mehr lesen

Ban Ki Moons Amtszeit neigt sich dem Ende - die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. (Bild: Imago/Pacific Press Agency)

Wer folgt auf Ban Ki Moon?

Die Amtszeit des Südkoreaners als UN-Generalsekretär geht ihrem Ende entgegen - die Suche nach dem Nachfolger läuft bereits. Der Blick geht eigentlich nach Osteuropa - der aktuelle Favorit kommt aber aus Portugal.  > mehr lesen

Der Alleinherrscher: Recep Erdogan hat die Errungenschaften des türkischen Staatsgründers Atatürk beseitigt. (Foto: dpa/Türkische Regierung)

Die Türkei wird gleichgeschaltet

Die türkische Führung will nach Tausenden Suspendierungen und Festnahmen wegen des Putschversuchs den Kampf gegen die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen noch einmal verschärfen. Der Nationale Sicherheitsrat beriet mit Vertretern des Kabinetts und des Militärs in einer Sondersitzung unter Vorsitz von Präsident Recep Erdogan und verhängte den Ausnahmezustand. Der hat Folgen.  > mehr lesen

Wer wagt, gewinnt?

Zum ersten Mal macht die Europäische Zentralbank öffentlich, welche Firmenbonds sie kauft. Damit sorgt die Notenbank für einige Überraschungen, denn auf der Liste stehen nicht nur börsennotierte Großkonzerne mit hervorragenden Ratings.  > mehr lesen

„Grüne und Teile der SPD blockieren aus ideologischen Gründen“

Das Bundesverfassungsgericht droht mit Vollstreckungsanordnung und setzt eine letzte Frist: Bis zum 23. September müssen sich Bundestag und Bundesrat auf eine Novelle des Erbschaftsteuerrechts einigen. Im Bundesrat wehren sich Grüne, Linke und Teile der SPD gegen Ausnahmen für Firmenerben – auch um den Preis von Arbeitsplätzen.  > mehr lesen

Chance Datenmeer

Unscharfes Wissen präzise machen, Wachstum, Effizienz - Big Data verspricht in vielen Bereichen wirtschaftliche Vorteile. Doch Voraussetzung dafür sind, neben rechtliche Rahmenbedingungen, auch bessere Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft.  > mehr lesen

Wer wird Zahlmeister?

Die Krankenkassenbeiträge steigen wegen der Reformen im Gesundheitssystem. Und das Defizit verschärft sich durch immer mehr Hartz-IV-Empfänger und die vielen Flüchtlinge. Wer dafür aufkommen soll, darüber streiten Bundesregierung und Krankenkassen.  > mehr lesen
Münchner Mediennacht: Hier der Blick auf den Karlsplatz. (Bild: Anja Schuchardt)

Journalismus oder Algorithmus?

Wie viel Kontrolle haben große Konzerne bereits über Medieninhalte gewonnen? Wo liegen die Vorteile und Risiken der digitalen Medientrends? Algorithmen verändern zusehends auch das Stimmungsbild im Internet. Bei der Mediennacht diskutierte das hochkarätig besetzte Panel zum Thema „Roboterjournalismus“, also der automatisierten Produktion von Medieninhalten durch künstliche Intelligenz.  > mehr lesen

Keine Zeit für Rosenträume: Shakespeares "Sommernachtstraum" im Augsburger Theater. Vor dem Haus liegen unruhige Zeiten. (Foto: Theater Augsburg)

Rosen rieseln, Putz bröckelt

Der Augsburger Magistrat hat beschlossen, für 186,3 Millionen Euro das marode Stadttheater zu sanieren. Dafür muss die hochverschuldete Kommune weitere Millionen-Kredite aufnehmen. Schon im Juni musste das Haupthaus wegen mangelnden Brandschutzes schließen - doch die Instandsetzung könnte noch scheitern.  > mehr lesen

Auch ein Leichtsinns-Selfie aus den Sommerferien, das Deutschland und Europa noch immer zu schaffen macht. Immerhin: Die beiden Selfieknipser leben noch. Anderen ist es schlechter ergangen. (Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka)

Beim Selfie kommt die Überraschung von hinten

Kein Scherz: Wildpark-Wärter warnen Touristen vor Selfies mit Bären. Ferienzeit ist Selfie-Zeit, und der Leichtsinn kennt keine Grenzen. Mehr Leute sterben jedes Jahr beim Selfieknipsen als von Haien gefressen werden, rechnet ein Statistik-Witzbold aus. Häufigste Selfie-Unfall-Ursache: Sturz von Felswänden, Klippen oder hohen Häusern. Ebenfalls oft tödlich: Selfie mit Schnellzug.  > mehr lesen

Neues aus der Partei

Die CSU ist die Mitmach-Partei. Der BAYERNKURIER berichtet über Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Versammlungen von der christsozialen Parteibasis, aus den Kommunen sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, Kommissionen und Akademien.  > mehr lesen

Dirndl und Digitalisierung

Die CSU Oberbayern feiert ihr 70-jähriges Bestehen: Der Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber erklärt die Erfolgsgeschichte der Partei aus eigenen Kindheitserinnerungen. Und Bezirksvorsitzende Ilse Aigner findet eine neue Losung, welche die männlich geprägte Formel "Laptop und Lederhose" weiterentwickelt.  > mehr lesen

"In Augsburg entsteht die dritte Metropole Bayerns"

Beim Bezirksparteitag der CSU Augsburg ziehen die Christsozialen Bilanz ihrer Arbeit für die Stadt. Das Ergebnis: Augsburg ist wirtschaftlich auf der Überholspur - und davon profitiert die gesamte Region. Neben der Weichenstellung für die "Industrie 4.0" diskutieren die Delegierten mit Grundsatzkommissionschef Blume über die künftigen Werte-Eckpfeiler der CSU.  > mehr lesen

Stabwechsel in München

In München und dem Umland drängen die "Jungen Wilden" in der CSU nach vorne. Der BAYERNKURIER stellt einige der Hoffnungsträger vor.  > mehr lesen
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