Absperrband hängt in Ansbach rund um den Tatort. (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Attentäter hatte Hintermänner

Der Attentäter von Ansbach bekam vor dem Bombenanschlag offensichtlich Anweisungen: Auf einem Handy des 27-Jährigen entdeckten die Ermittler Hinweise darauf, dass er von einer unbekannten Person in einem Chat direkt beeinflusst wurde.  > mehr lesen

Bayern hat die stärkste Finanzkraft. (Foto: dpa/Armin Weigel/Archiv)

Solides Bayern

Im bundesweiten Vergleich hat Bayern die stärkste Finanzkraft. So können Staatsregierung und bayerische Kommunen mehr ausgeben, als andere Bundesländer. Laut einer Studie steigen die Einnahmen der Länder zudem schneller als die Zusatzausgaben für die Flüchtlinge.  > mehr lesen

Die Clintons wollen noch einmal ins Weiße Haus. (Bild: dpa/Mike Nelson/Archiv)

Kandidatin ohne Aufbruchstimmung

Hillary Clinton geht für die US-Demokraten ins Rennen um das Weiße Haus. Vom Parteitag in Philadelphia erhielt die 68-Jährige ein starkes Mandat. Sie ist die erste Frau, die für eine der beiden großen US-Parteien ins Rennen um das Präsidentenamt gehen wird. Die Demokraten scheinen sich doch noch hinter ihrer Kandidatin vereinen zu können.  > mehr lesen

Puma mit Gewinn

Dank der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden am Mittwoch Firmensitz in Herzogenaurach.

Die zweifarbigen Puma-Schuhe trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. Nun erhofft sich der Adidas- und Nike-Rivale von den anstehenden Olympischen Spielen in Rio mit gesponserten Athleten wie Usain Bolt weitere positive Effekte. (dpa)
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Rucksackverbot fürs Oktoberfest?

Die Wirte auf dem Oktoberfest in München begrüßen Überlegungen zu einem Rucksackverbot auf dem Volksfest. Man brauche dort Hunger, Durst und gute Laune, aber keinen Rucksack, sagte Wirte-Sprecher Toni Roiderer. Sicherheit habe höchste Priorität. Man dürfe aber die Angst nicht herbeireden. Der Ältestenrat des Stadtrates hatte entschieden, nach den jüngsten Anschlägen in Bayern sowie dem Amoklauf in München das Sicherheitskonzept in Abstimmung mit Sicherheitsbehörden und Polizei zu überprüfen und möglicherweise anzupassen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte im Bayerischen Rundfunk gesagt, dass auch über ein Verbot von Rucksäcken nachgedacht werde. Die Wirte machen sich um die Sicherheit keine Sorgen. Die Münchner Polizei habe mehrfach bewiesen, dass sie bestens aufgestellt sei, sagte Roiderer. Die Wiesn sei bereits geschützt wie ein Hochsicherheitstrakt, sagte Wirt Christian Schottenhamel. "Ich habe größtes Vertrauen in die Polizei." (dpa) > mehr lesen

Mehr Sicherheitspersonal für die Bahn

Die Deutsche Bahn will nach einem Zeitungsbericht in den nächsten Jahren Hunderte neue Sicherheitskräfte einstellen. Damit reagiere das Unternehmen auf die jüngste Terrorwelle in Deutschland, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung aufufung auf Konzernkreise. Das zusätzliche Personal soll demnach in Zügen und an Bahnhöfen patrouillieren und die Arbeit der Bundespolizei unterstützen. Eine Bahn-Sprecherin wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern und verwies auf eine Pressekonferenz heute von Bahn-Chef Rüdiger Grube. (dpa) > mehr lesen
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. (Foto: Imago/Sven Simon)

"Jeder Mensch hat ein Recht auf Sicherheit"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt im Gespräch mit dem BAYERNKURIER an, angesichts der Terrorgefahr die Sicherheitskräfte weiter zu stärken. Er fordert zudem eine Diskussion über einen besseren Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz und Polizei.  > mehr lesen

Um den Bau der A94 durch das Isental wurde mehr als 30 Jahre gestritten. (Foto: Imago/Blickwinkel

A94 wird wieder ein Stück länger

Die Bundesautobahn A94 soll ab 2020 München mit Südostbayern verbinden. Jetzt hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den Startschuss für den Bau eines weiteren Teilstücks gegeben. Die sechs Kilometer lange Strecke ist wegen eines Lärmschutztunnels besonders teuer und aufwändig.  > mehr lesen

Rundgang durch die sehr informative „Heimatweh“-Ausstellung (v.r.): BdV-Vizepräsident Christian Knauer, Ausstellungskurator Wilfried Rogasch (helles Jackett), Staatssekretär Albert Füracker (schwarzer Anzug). (Foto: Wolfram Göll)

Geschichte der Vertriebenen umfassend dargestellt

Im Bayerischen Heimatministerium in Nürnberg ist die umfangreiche Ausstellung „Heimatweh – eine Trilogie“ eröffnet worden. Sie zeigt in drei großen Teilen die Geschichte der Vertreibungen und ethnischen Säuberungen im 20. Jahrhundert – und besonders der deutschen Heimatvertriebenen. Ein Viertel der Einwohner Bayerns sind Heimatvertriebene oder deren Nachfahren.  > mehr lesen

Bei dem islamistischen Selbstmordattentat in Ansbach sind 15 Menschen verletzt worden. (Foto: DPA/Daniel Karmann)

IS veröffentlicht Bekenner-Video

Der „Islamische Staat“ hat ein Video veröffentlicht, in dem sich der Attentäter von Ansbach angeblich zu der Organisation bekennt und den Anschlag rechtfertigt. Der abgelehnte Asylbewerber Mohammad Daleel hatte sich in der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt in die Luft gesprengt und damit das erste islamistische Selbstmordattentat Deutschlands verübt. 15 Menschen wurden verletzt.  > mehr lesen

Das verunsicherte Land

Kommentar Ändern die Attacken von Würzburg, München und Ansbach alles? Dreht sich die Stimmung, gegen die "Willkommenskultur"? Das fragen die Talkshows in diesen Tagen. Aber leider sind diese Taten nur einige unter vielen. Und die meisten Vernünftigen haben sich längst vom Bahnsteigklatschen verabschiedet. Nur eines wird klar: Die Flüchtlingspolitik Merkels war katastrophal.  > mehr lesen

Seehofer fordert Abbruch der Beitrittsverhandlungen

CSU-Chef Horst Seehofer fordert angesichts der jüngsten Entwicklung in der Türkei den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur EU. Laut Johannes Singhammer sollten auch die EU-Beihilfen gestoppt werden. Der Ausnahmezustand, der dem Autokraten Recep Erdogan praktisch die Alleinherrschaft sichert, sorgt international für große Sorgen.  > mehr lesen

Mit 73 in den Ruhestand?

Wer nicht privat vorsorgt - oder betrieblich abgesichert ist -, wird mit 73 Jahren noch arbeiten müssen, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Das prognostiziert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft.  > mehr lesen

Gottesbezug in der Verfassung knapp abgelehnt

Der Landtag in Schleswig-Holstein hat hauchdünn die Aufnahme des Gottesbezugs in der Landesverfassung abgelehnt. Eine entsprechende Formulierung erhielt 45 Stimmen, nötig wäre aber eine Zweidrittelmehrheit mit 46 Stimmen gewesen. Eine Volksinitiative mit 42.000 Unterschriften hatte einen Gottesbezug gefordert – angestoßen vom früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU).  > mehr lesen
Dichter Rauch steigt nach einer Explosion einer Autobombe nahe einer Justizbehörde gen Himmel. (Foto: Sana/epa/dpa)

IS-Anschlag in Syrien

Bei einem der schwersten Anschläge in Syrien seit Monaten sind mindestens 55 Menschen gestorben und mehr als 160 verletzt worden. Eine Autobombe explodierte in der nordöstlichen Stadt Kamischli. Die islamistische Barbarenmiliz IS reklamiert die Tat für sich.  > mehr lesen

Gute Freunde kann niemand trennen: IOC-Chef Thomas Bach (l.) und der russische Präsident Wladimir Putin 2015 in Moskau. (Bild: Imago/Zuma Press)

Die Schande des Thomas Bach

Kommentar Mit einer weltweit heftig kritisierten Entscheidung hat sich das Internationale Olympische Komitee IOC unter seinem deutschen Präsidenten Thomas Bach bis auf die Knochen blamiert. Das Staatsdoping Russlands kommt davon, die Kronzeugin wird bestraft. Die Botschaft an alle: Betrügen Sie künftig ausgiebig, Fairness im Sport gilt ab sofort absolut nichts mehr.  > mehr lesen

Trauer und wachsende Wut – das ist die Stimmung in Frankreich nach dem Großterror von Nizza. (Bild: dpa/Ian Langsdon)

Frankreich wird wütend

Nichts wird mehr so sein wie früher: Für die Franzosen bedeutet der Terroranschlag von Nizza einen Epochenwende. Das Land diskutiert über Krieg und Bürgerkrieg und verlangt nach drastischen Maßnahmen. Die Entschlossenheit wächst – und die Wut auf die immer größere Zahl von dschihadistischen Todfeinden außerhalb und innerhalb der Landesgrenzen.  > mehr lesen

Bahn fährt Milliardengewinn ein

Die Deutsche Bahn fährt erstmals in einem Halbjahr einen Milliardengewinn ein: Ein erster Erfolg des Konzernumbaus laut Bahnchef Grube. Wegen der Terrorgefahr will der Staatskonzern mehrere hundert zusätzliche Sicherheitsleute einstellen.  > mehr lesen

Söder setzt auf den "Bayern-Tarif"

Im Vorgriff auf die Kabinettsklausur nächste Woche präsentiert Finanzminister Markus Söder sein fiskalpolitisches Konzept für das Wahljahr 2017: Bei der Einkommenssteuer will er die Progression abflachen - 10 Milliarden Euro mehr pro Jahr blieben so speziell Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Hinzu soll eine Förderung von Familien mit Kindern kommen, die ein Eigenheim bauen.  > mehr lesen

Brexit macht Bayerns Exportwirtschaft Sorgen

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie geht es gut: Für 2016 werden drei Prozent Produktionswachstum erwartet. 21.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringen die Zahl der Beschäftigten auf 830.000 – so viel wie seit 14 Jahren nicht mehr. Größte Sorge: der Brexit. Die neuen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien müssen so eng wie möglich bleiben, fordert Bayerns Exportwirtschaft.  > mehr lesen

Wer wagt, gewinnt?

Zum ersten Mal macht die Europäische Zentralbank öffentlich, welche Firmenbonds sie kauft. Damit sorgt die Notenbank für einige Überraschungen, denn auf der Liste stehen nicht nur börsennotierte Großkonzerne mit hervorragenden Ratings.  > mehr lesen
Klaus Florian Vogt (m.) als Parsifal in der Bayreuther Neuinszenierung. (Foto: dpa/Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath)

Sakrale Atmosphäre in Bayreuth

Mit Anspielungen an die Flüchtlingskrise zeigt Regisseur Uwe Eric Laufenberg seine neue "Parsifal"-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind aufgestockt, die Politikprominenz fehlt in diesem Jahr aufgrund der Bluttaten in Bayern. Besuchern bietet sich noch bis Ende August ein spannendes Programm vieler Wiederaufnahmen im Spielplan.  > mehr lesen

Zauberhaft und mysteriös: Blick vom Tegelberg auf Schloss Neuschwanstein. (Bild: Imago/Guth/Eibner-Pressefoto)

Ansturm auf einen Sehnsuchtsort

Es steht für Deutschland wie der Eiffelturm für Frankreich und die Pyramiden für Ägypten: Schloss Neuschwanstein. Was suchen Touristen aus aller Welt an diesem Ort? Ein Besuch im Gewimmel der Hochsaison.  > mehr lesen

Die Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. (Foto: dpa/Tobias Hase)

Festspiele unter verschärfter Beobachtung

Das Richard-Wagner-Festival in Franken findet in diesem Jahr unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen statt. Die Polizei hat alle Beschäftigten überprüft und Bedenken gegen 35 Mitarbeiter. Viele Künstler stören sich an dem Aufwand.  > mehr lesen

Vom Wadlbeißer zum Kämpfer

Er scheut keine Konflikte mit dem Ministerpräsidenten, verteidigt seinen Posten auch auf kleiner Bühne und genießt nicht nur im heimischen Niederbayern hohes Ansehen. Der ehemalige CSU-Parteichef Erwin Huber feiert am 26. Juli seinen 70. Geburtstag. Über zwei Drittel seines Lebens stellte er in den Dienst der CSU.  > mehr lesen

Neues aus der Partei

Die CSU ist die Mitmach-Partei. Der BAYERNKURIER berichtet über Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Versammlungen von der christsozialen Parteibasis, aus den Kommunen sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, Kommissionen und Akademien.  > mehr lesen

Aus der Landtagsfraktion

Die Leitkultur, die unseriöse Familienpolitik der SPD, das Misstrauen der Grünen gegen die Polizei, ein Ritter der Ehrenlegion, die Integration, moderne Entwicklungshilfe, Mobilfunk, die Wehrpolitik, Olympia, Autobahnen, Russland und bessere Rehabilitation: Die Meldungen aus der CSU-Landtagsfraktion.  > mehr lesen

"In Augsburg entsteht die dritte Metropole Bayerns"

Beim Bezirksparteitag der CSU Augsburg ziehen die Christsozialen Bilanz ihrer Arbeit für die Stadt. Das Ergebnis: Augsburg ist wirtschaftlich auf der Überholspur - und davon profitiert die gesamte Region. Neben der Weichenstellung für die "Industrie 4.0" diskutieren die Delegierten mit Grundsatzkommissionschef Blume über die künftigen Werte-Eckpfeiler der CSU.  > mehr lesen
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