Themenseite: ifo
Brexit

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung

Das Unterhaus hat das mit Brüssel ausgehandelte Austrittsabkommen zum zweiten Mal abgeschmettert. Heute geht es im House of Commons um den Brexit ohne Abkommen. Der rückt so oder so näher − und London beginnt, sich genau darauf vorzubereiten.

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Außenhandel

Maschinen für die ganze Welt

Maschinen für die ganze Welt

Deutschland fährt wieder einen hohen Außenhandelsüberschuss ein – und wird dafür kritisiert. Das ist töricht. Denn der deutsche Export-Erfolg befeuert die Weltwirtschaft. Europas Überschussrekord halten mit 9,6 Prozent die Niederlande. Schon lange.

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Steuern

Wer links wählt, zahlt

Wer links wählt, zahlt

Linksregierungen erhöhen häufiger die Steuern. Das zeigt ein Vergleich der Entwicklung der Grunderwerbsteuer in den Bundesländern seit 2006. Nur in zwei Ländern hat es seither keine Erhöhung gegeben: in Bayern und in Sachsen.

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SPD

Die Zombie-Steuer

Versucht das SPD-geführte Wirtschaftsministerium ein ifo-Gutachten bis nach der Wahl unter Verschluss zu halten, das die von SPD, Grünen und Linkspartei immer wieder geforderte Vermögensteuer als totalen Flop darstellt? Medienberichte legen das nahe.

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Wirtschaftsförderung

Im Osten was Neues

Eigentlich soll die ostdeutsche Wirtschaft irgendwann mit der im Westen gleichziehen. Dresdner Wirtschaftsexperten aber schätzen die Chancen pessimistisch ein. Helfen könnte eine neue Ausrichtung der Wirtschaftsförderung.

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Erbschaftsteuer

„Grüne und Teile der SPD blockieren aus ideologischen Gründen“

„Grüne und Teile der SPD blockieren aus ideologischen Gründen“

Das Bundesverfassungsgericht droht mit Vollstreckungsanordnung und setzt eine letzte Frist: Bis zum 23. September müssen sich Bundestag und Bundesrat auf eine Novelle des Erbschaftsteuerrechts einigen. Im Bundesrat wehren sich Grüne, Linke und Teile der SPD gegen Ausnahmen für Firmenerben – auch um den Preis von Arbeitsplätzen.

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Nach dem Brexit

London will verhandeln

London will verhandeln

London wird so schnell in Brüssel keinen Austrittsantrag stellen, sondern will zuerst verhandeln. Das erwartet ifo-Chef Clemens Fuest: Über die EU-Binnenmigration könne die EU nicht verhandeln, über das Thema Sozialleistungen aber sehr wohl. Fuest warnt davor, jetzt London bestrafen zu wollen: Die EU darf keine Organisation sein, die ihre Mitglieder nur halten kann, wenn sie ihnen droht.

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Konjunktur

Deutsche Wirtschaft ist „gedopt“

Der Flüchtlingskrise bleibt in Deutschland das alles beherrschende Thema. Die Politik hat kaum Zeit, sich auf andere wichtige Zukunftsthemen zu konzentrieren. Dabei ist das aktuelle Wirtschaftswachstum kein Ruhekissen, warnen die Experten. Es wird vom privaten Konsum getragen, den niedrige Zinsen und billiges Öl befeuern.

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Asyldebatte

Nur wenige Facharbeiter

Nur wenige Facharbeiter

Beunruhigende Zahlen des Münchner ifo-Instituts: Zwei Drittel der jungen Syrer erreichen im Lesen und Rechen nicht Grundkompetenzniveau und sind kaum ausbildungsfähig. Allein für die ersten zwölf Monate wird die Aufnahme von 1,1 Millionen Migranten 21 Milliarden Euro kosten. Der Blick nach Schweden bestätigt: 48 Prozent der Einwanderer im arbeitsfähigen Alter sind dort arbeitslos.

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EuGH-Urteil

Draghi darf Schrottpapiere kaufen

Es stand zu befürchten – alles andere wäre eine faustdicke Überraschung gewesen: Mario Draghi hat den Segen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) notfalls so viele Anleihen kriselnder Eurostaaten aufkaufen zu dürfen, wie er möchte. Das so genannte OMT-Programm („Outright Monetary Transactions“) ist nach Ansicht der höchsten europäischen Richter rechtens. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn ist empört.

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