Matthias Grätsch  (Mitte) ist Bürgermeisterkandidat der CSU im schwäbischen Gundelfingen. (Bild: fkn)
Matthias Grätsch (Mitte) ist Bürgermeisterkandidat der CSU im schwäbischen Gundelfingen. (Bild: fkn)

Am 7. Mai wählen die Bürger von Gundelfingen ihr neues Stadtoberhaupt. Für die CSU, die einen Nachfolger für den aus dem Amt scheidenden Franz Kukla suchte, tritt der 39-jährige Matthias Grätsch an. Der gebürtige Gundelfinger wurde vor wenigen Wochen von den Christsozialen nominiert und soll das Rathaus der Donaustadt für die CSU halten. Der Vertrauensvorschuss für den Theologen und Sozialpädagogen ist groß: Die Gundelfinger CSU wählte Grätsch einstimmig zu ihrem Kandidaten.

Keine Angst vor Konfliktsituationen

Matthias Grätsch ist verheiratet, hat eine Tochter und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Gundelfingen. Der Kandidat ist Geschäftsführer einer Firma in der Kreisstadt Dillingen – dort ist er Chef von neun Mitarbeitern. Zusätzlich absolvierte er eine Ausbildung zum Business-Coach mit dem Schwerpunkt Change-Management und Teamentwicklung – keine allzu schlechten beruflichen Voraussetzungen für das Amt eines Stadtoberhaupts.

Kompromissbereitschaft als zentrale Stärke

„Durch meinen Beruf habe ich gelernt, mit Konfliktsituationen umzugehen und dafür die richtigen Lösungen zu finden“, sagte Grätsch am Rande seiner Nominierung. Zusätzlich, so betonte die Ortsvorsitzende Ute Bucher, habe Grätsch „Erfahrung im Umgang mit kommunalen Gremien und Verwaltungen“ – das, so macht Bucher deutlich, mache den 39-Jährigen zu einem „idealen Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Auch zeichne ihn ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft aus. Der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange hielt nach der Vorstellung von Matthias Grätsch eine Lobrede auf ihn. „Ich bin überzeugt und begeistert von ihm“, gab der Abgeordnete zu. Matthias Grätsch sei ein Gundelfinger für Gundelfingen, der auch mal draußen war und etwas anderes gesehen hat. Am 7. Mai haben die Bürgerinnen und Bürger der traditionsreichen Donaustadt die Wahl.