Die Parteien von Angela Merkel und Horst Seehofer liegen in der Wählergunst vorne. (Foto: dpa/Tobias Hase)
Wahltrend

Union liegt weiter vorne

CDU und CSU liegen nach einer aktuellen Umfragen sechs Prozentpunkte vor der SPD. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hängt ihren Herausforderer Martin Schulz ab: 44 Prozent aller Wähler würden für Merkel stimmen. Die Grünen fahren im aktuellen Wahltrend den schlechtesten Wert seit 15 Jahren ein.

Die Union aus CDU und CSU liegt mit 6 Prozentpunkten weiterhin deutlich vor der SPD. Im stern-RTL-Wahltrend bleibt sie im Vergleich zur Vorwoche unverändert bei 36 Prozent, die SPD bei 30 Prozent.

Die Linkspartei kann sich um einen Punkt auf 9 Prozent verbessern und wäre nun drittstärkste Kraft. Die AfD stagniert bei 8 Prozent, während die Grünen einen Punkt verlieren auf jetzt 6 Prozent – ihr schlechtester Wert seit August 2002. Ebenfalls 6 Prozent erreicht nach wie vor die FDP. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 25 Prozent, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche.

Schulz verliert an Zustimmung

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Angela Merkel einen Prozentpunkt hinzu, während SPD-Chef Martin Schulz 3 Punkte einbüßt. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich 44 Prozent aller Wahlberechtigten für Angela Merkel entscheiden und 29 Prozent für ihren Herausforderer Schulz.

Aus dem Politik-Ranking, das das Forsa-Institut für den stern erstellt hat, geht auch hervor, dass Merkel von den Deutschen als vertrauenswürdigste politische Persönlichkeit bewertet wird. Auf den zweiten Platz kommt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. SPD-Chef Martin Schulz folgt auf Rang 3.

Datenbasis:

Das Forsa-Institut befragte vom 10. bis 13. April 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2007 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden.