Aktuelle Ausgabe: Jahrgang 63, Nr. 19, 12.Mai 2012

Wirtschaft

Alte Rezepte für alte Probleme

Paris – Frankreich hat einen neuen Präsidenten gewählt, doch in der Wirtschaft bleibt alles beim Alten. Die Problemzonen offenbaren sich schon beim Blick auf die Eckdaten der Volkswirtschaft unseres Nachbarn. Auch die Stimmung ist miserabel. Nichts deutet auf eine Trendwende in der Wirtschaftskrise Frankreichs hin. Doch François Hollande setzt trotzig auf einen Aufschwung, den seine Rezepte kaum auslösen werden. Die Jubelchöre auf der Place de la Bastille sind verhallt. Die alten, längst bekannten Probleme der Volkswirtschaft des Nachbarn machen sich wieder bemerkbar. Der neue Präsident ...mehr

Demographie schlägt zu

Berlin – In Europas Problemländern gibt vor allem die Jugendarbeitslosigkeit Anlass zur Sorge; in Spanien etwa beträgt sie rund 50 Prozent. Und wie bei anderen Wirtschafts-Daten ist hierbei die Lage in Deutschland völlig anders, aber ebenfalls nicht problemlos. Hierzulande macht sich die demographische Entwicklung bemerkbar: es gibt immer weniger Lehrlinge auf dem Arbeitsmarkt, wie das Handelsblatt berichtet. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schätzt, dass dieses Jahr 80000 Lehrstellen unbesetzt bleiben, 20000 mehr als im vergangenen Jahr. Das hat eine Umfrage bei 15500 ...mehr

Weißbierglas immer noch gut gefüllt

München – Das starke Wirtschaftswachstum, das nach der Finanzkrise für neue Zuversicht gesorgt hatte, hat einen Dämpfer erhalten. Das legt jedenfalls der Index der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) nahe. „Die bayerische Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn weiter abgekühlt. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Delle in den nächsten Monaten überwinden. Doch die Belebung wird eher langsam eintreten und moderat verlaufen“, sagt Randolf Rodenstock, Präsident der vbw. 2012 werde ein deutlich schwächeres Jahr als 2011. Nach wie vor sei die Konjunktur Risiken unterworfen, ...mehr

MELDUNGEN

Spritumsatz sinkt Bochum – Die Rekordpreise bremsen den Benzinabsatz beim deutschen Marktführer Aral. Gegenüber einer Zeitung räumte Stefan Brok, der Vorstandsvorsitzende von Aral, für April einen Rückgang beim Benzinverkauf im einstelligen Prozentbereich ein. Offenbar tankten viele Kunden ihre Fahrzeuge nicht voll oder ließen sie einfach stehen. Das Auf und Ab der Treibstoffpreise, die teilweise mehrfach am Tag wechselten, verunsicherten Verbraucher und Markt. Die Mineralölkonzerne hatten die Spritpreise nach Meinung von Experten in den vergangenen Monaten stärker erhöht, als es ...mehr


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