Noch nie gab es in Bayern so viele Beschäftigte wie im vergangenen Jahr. (Foto: dpa/Arne Dedert)
Beschäftigung

Job-Rekord im Freistaat

Noch nie hatten mehr Menschen in Bayern eine Arbeit als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf mehr als 7,5 Millionen. In den vergangen sieben Jahren kamen im Freistaat 760.000 neue Arbeitsplätze hinzu.

Bayerische Unternehmen bleiben auch dank der guten Konjunktur weiter eine Jobmaschine. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben sie im Vorjahr 132.800 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Dies entspricht einer Zunahme von 1,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat stieg damit im Jahr 2017 auf einen neuen Rekordwert von insgesamt 7,54 Millionen.

Wachstum beschleunigt sich

Damit habe sich der Beschäftigungsanstieg weiter beschleunigt und liege erneut über dem Bundesdurchschnitt von 1,5 Prozent, berichtete die Landesbehörde. Noch stärker gestiegen sei die Beschäftigung lediglich in Berlin (plus 2,9 Prozent). Hessen liegt mit einem Beschäftigungswachstum von 1,8 Prozent gleichauf mit Bayern.

Bayern als Jobmotor

Seit 2010 stieg der Statistik zufolge die Erwerbstätigkeit in Bayern um insgesamt rund 0,76 Millionen Personen an. Damit entstanden in den letzten sieben Jahren im Saldo 23,4 Prozent aller neuen Arbeitsplätze im Bundesgebiet in Bayern. Prozentual lag die Zunahme seit 2010 in Bayern bei 11,2 Prozent. Lediglich in Berlin war sie mit 15,5 Prozent höher.

Auch bundesweit erreichte die Zahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr neue Höchststände. Die Zahl der Erwerbstätigen kletterte im Jahr 2017 um 638.000 Personen auf 44,3 Millionen und damit den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Das war gleichzeitig die stärkste Zunahme seit dem Jahr 2007.

Gleichzeitig ging die Zahl der Erwerbslosen im vergangenen Jahr weiter zurück. Nach international vergleichbaren Kriterien sind in Deutschland noch 1,7 Millionen Menschen ohne Job, was einem Anteil von 3,7 Prozent an den Erwerbspersonen entspricht.