Themenseite: DDR
SED-Gründung 1946

Verklärt und vergessen

Am Donnerstag vor 70 Jahren, am 21. April 1946, wurde in Berlin die SED gegründet, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. Die Zwangsvereinigung von KPD und SPD ist Anlass, einen Blick auf die Bewältigung der DDR-Vergangenheit zu werfen. Die Linkspartei jedenfalls lässt erkennen, dass ihre offiziell geäußerten Entschuldigungen nichts als Heuchelei sind. Eine schwer verträgliche Bilanz.

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Stasi-Akten

Die Zukunft der DDR-Vergangenheit

Eine Expertenkommission regt die Abschaffung der Stasi-Unterlagenbehörde an. Vor allem in den Außenstellen beantragen immer weniger Menschen Einsicht in ihre Akten. Die Dokumente sollen zwar erhalten bleiben, meist auch am bisherigen Ort. Aber das Amt soll den Status als Sonderbehörde verlieren und bis 2021 organisatorisch ins Koblenzer Bundesarchiv überführt werden. Dagegen regt sich Widerstand.

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25 Jahre Einheit

Niemand hat die Absicht, ein Mahnmal zu errichten!

Am 15. Juni 1961 log Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Wenige Tage später wurde er der Lüge überführt. Diesen Satz des DDR-Staatschefs hat nun die „Initiative Mahnmal“ der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) e.V. aufgegriffen, um auf einen Missstand hinzuweisen: Das Fehlen eines Denkmals in Berlin-Mitte für die Opfer des Kommunismus.

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DDR-Erbe

Die Stasi im Kopf

Wissenschaftler des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) haben erforscht, welchen Einfluss die umfassende Spitzeldiktatur der DDR auf die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft heute noch hat. Die Ergebnisse zeigen, wie stark das Ministerium für Staatssicherheit die neuen Bundesländer bis heute prägt.

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Vor 54 Jahren

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“

Vor 54 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau des „antifaschistischen Schutzwalls“, wie die SED die Berliner Mauer nannte, die ihre eigenen Bürger davon abhalten sollte, vor den Kommunisten in den Westen, in die Freiheit zu fliehen. Über die endgültige Zahl der Toten an der Mauer und den innerdeutschen Grenzanlagen gibt es immer noch keine Gewissheit.

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Wiedervereinigung

Kohl, Gorbatschow und eine „planetarische Revolution“

Kohl, Gorbatschow und eine „planetarische Revolution“

Vor genau 25 Jahren erzielten Bundeskanzler Helmut Kohl mit Michail Gorbatschow erst in Moskau und dann beim berühmten Gipfel im Kaukasus den sensationellen Durchbruch im diplomatischen Ringen um die Wiedervereinigung: Ganz Deutschland würde volle Souveränität erhalten und Mitglied der Nato sein. Im Gegenzug erhielt Gorbatschow von Kohl materielle Unterstützung für seine Perestroika-Politik.

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Linkspartei

Bartsch und Wagenknecht wollen Gysi beerben

Nach dem Rückzug von Gregor Gysi soll ab Herbst eine Doppelspitze die Bundestagsfraktion der Linken anführen – und zwar mit der bekennenden Kommunistin Sahra Wagenknecht und dem Pragmatiker Dietmar Bartsch. Beide haben ihre Kandidatur angekündigt. Das riecht nach Zerreißprobe. Ob die Linkspartei 2017 dennoch für Rot-Rot-Grün zur Verfügung steht, muss sich zeigen.

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Falschaussage unter Eid?

Generalstaatsanwalt will Gysi anklagen

In der Hamburger Justiz bahnt sich ein Eklat an. Laut Medienberichten hat der Hamburger Generalstaatsanwalt Lutz von Selle Weisung erteilt, den Linken-Fraktionschef im Bundestag, Gregor Gysi, anzuklagen – wegen des Verdachts einer falschen eidesstattlichen Versicherung, die er zu seinen möglichen Stasi-Kontakten abgegeben hat.

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