Zeit für Geständnisse? Der heilige Nepomuk, hier vor dem Regensburger Dom, gilt als Patron des Beichtgeheimnisses. (Bild: Imago/Chromorange)

Die Schlinge zieht sich zu

Die Schlinge um die Regensburger SPD zieht sich immer enger zu. Einer der Bauunternehmer, die dem SPD-Ortsverein Regensburg-Süd insgesamt mehr als eine halbe Million Euro gespendet hatten, erhielt vorab den Ausschreibungs-Entwurf für ein Millionen-Bauprojekt, meldete jetzt eine Örtliche Zeitung und der BR. Er gewann die Ausschreibung.  > mehr lesen

Die Digitalisierung ist eines der zentralen Themen der Bayerischen Staatsregierung. (Bild: Imago/Gustavo Alabiso)

Digitale Impulse für die ländliche Region

16 Gemeinden aus dem Landkreis Tirschenreuth sowie die zwei Gemeinden Frauenau und Spiegelau dürfen sich künftig "e-Dörfer" nennen. In einem Modellprojekt sollen dort Impulse für die Digitalisierung auf dem Land gesetzt werden. Das hat die Staatsregierung bei ihrer Kabinettssitzung beschlossen. Außerdem sollen weitere Maßnahmen gegen Hacker-Attacken ergriffen werden.  > mehr lesen

Noch mehr dubiose Spenden

In der Affäre um den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sind neue Details bekannt geworden: Auch nach der Wahl im Jahr 2014 erhielt sein SPD-Ortsverband hohe Summen von örtlichen Immobilienfirmen. Eines der Unternehmen kam bei der Vergabe von Bauland zum Zuge.  > mehr lesen

Andreas A. kommt frei

Mehrere Wochen war Andreas A. nach einem Autounfall von den Behörden auf Kuba festgehalten worden. Jetzt darf der Regensburger endlich ausreisen - gegen eine "Strafgebühr", die das Gebahren der Behörden nur noch rätselhafter erscheinen lässt.  > mehr lesen

Bayerischer Urlauber wird auf Kuba festgehalten

Exklusiv Weil er während seines Urlaubs einen Autounfall verursacht hat, wird der Regensburger Andreas A. seit Wochen von den Behörden auf Kuba festgehalten – ohne Angabe von Gründen, und obwohl bereits alle Schäden behoben sind. Freunde und Familie in Deutschland machen sich große Sorgen und stellen Fragen – unter anderem die, warum sich das Auswärtige Amt nicht stärker für den Oberpfälzer einsetzt.  > mehr lesen

70 Jahre Vertreibung, 70 Jahre Aufnahme

Vor 70 Jahren begann die „organisierte“ Vertreibung hunderttausender Sudetendeutscher aus Böhmen, Mähren und Mährisch-Schlesien – meist in Viehwaggons in Richtung Bayern. Hier erfuhren die entkräfteten Menschen, die ihre gesamte Habe verloren hatten, erstmals humane Behandlung und Fürsorge. Dafür wollen die Sudetendeutschen der bayerischen Bevölkerung in einem Gedenkakt danken.  > mehr lesen
Die Goldene Stadt Prag (hier mit Moldau, Karlsbrücke und Burg) wird jährlich von vielen Millionen Touristen besucht. Allerdings sind die Bahnverbindungen von München und Nürnberg nach Prag indiskutabel veraltet und langsam. (Foto: Imago/Westend61)

Noch immer so langsam wie zu Kaisers Zeiten

Die Bahnverbindung München-Prag dauert knapp sechs Stunden, die Verbindung Nürnberg-Prag gut fünf Stunden. Der rückständige Schienenweg hemmt den grenzüberschreitenden Verkehr sowie das Zusammenwachsen Europas – ausgerechnet in dessen Herzregionen. Jetzt aber drückt die CSU aufs Tempo: Die Schnellbahn München-Regensburg-Pilsen-Prag steht bereits im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030.  > mehr lesen

Unternehmer des Jahres 2014: Bionorica-Eigner und Vorstandschef Professor Dr. rer. nat. Michael A. Popp. Bild: Jan Voth, Bionorica.

„Man muss sich immer in die Lage des Endkunden hineinversetzen“

Der Oberpfälzer Pharma-Hersteller Bionorica blickt auf sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr in Deutschland. Ein Grund war die letzte Grippewelle. Sie hat das Unternehmen regelrecht überrollt und an seine Kapazitätsgrenzen gebracht. Damit das nicht mehr passiert, wird der Standort Neumarkt weiter ausgebaut.  > mehr lesen

Neuer Streit um die Trassenführung - Bayern will seine Interessen gewahrt sehen. (BIld: Fotolia, hostpro.)

Bayern streitet über geplante Stromtrasse

Der Streit um die Stromtrasse zwischen Nord- und Süddeutschland dauert weiter an. Nachdem Bayern eine neue Trassenführung in Richtung Westen vorgebracht hat, kommt Kritik aus Hessen und Baden-Württemberg. Seehofer kontert: "Das hat nicht mit dem Sankt-Florians-Prinzip zu tun."  > mehr lesen

Der Wandel in der Lichttechnik schafft eine Vielzahl von Herausforderungen für Unternehmen wie den Traditionskonzern Osram. Bild: Fotolia, vladimirfloyd

Osram will Aufspaltung vorantreiben

Osram-Chef Olaf Berlien will die geplante Ausgliederung des traditionellen Lampen-Geschäft entschieden vorantreiben. Einen weiteren Stellenabbau schloss er nicht aus - das werde von der Entwicklung der Märkte abhängen. Und die entwickeln sich sehr unterschiedlich, weswegen es einzelne Osram-Standorte deutlich härter treffen wird als andere.  > mehr lesen

Weitere Meldungen

Dank an Bayern

Mit einem Festakt in Wiesau haben die Sudetendeutschen den Bayern für die freundliche Aufnahme nach der Vertreibung vor 70 Jahren gedankt. 1946 waren drei Millionen Sudetendeutsche ihrer Heimat und ihrer Habe beraubt und in Viehwaggons aus der Tschechoslowakei gejagt worden. Ein großer Teil der Vertriebenen fand in Wiesau, Furth im Wald und Hof-Moschendorf eine erste Bleibe.  > mehr lesen

"Wir müssen die Dinge klar ansprechen"

Deutliche Worte für komplexe Sachverhalte zu finden, das ist die wesentliche Aufgabe von Politik und Medien. Gerade in Krisenzeiten sei Klartext ganz besonders wichtig, betonte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer beim "AS-Talk" in Lappersdorf. Dort debattierte er mit Bild-Chefredakteurin Tanit Koch und Österreichs Außenminister Sebastian Kurz über die Verantwortung, Dinge offen anzusprechen.  > mehr lesen

Monstertrassen sind vom Tisch

Alle Hochspannungsleitungen für die neue Stromautobahn in Bayern werden unterirdisch verlegt. Die CSU hatte 2015 in der Berliner Koalition den Vorrang der Erdverkabelung durchgesetzt. Die genauen Ausbaupläne will der Netzbetreiber Tennet am Dienstag vorstellen. Wirtschaftsministerin Aigner begrüßt die Überarbeitung und freut sich auf die Diskussion über die genauen Trassenvarianten.  > mehr lesen

Klarer Kurs und Rückenwind

„Eine Klausur der Geschlossenheit und des klaren Kurses“, nennt CSU-Parteichef Horst Seehofer die zweitägige Vorstandsklausur in Schwarzenfeld. Alle sechs Positionspapiere wurden einstimmig beschlossen – ebenso der Entwurf der Zukunftskommission für das künftige Grundsatzprogramm. Die meiste öffentliche Aufmerksamkeit erhielt das Papier zur Asyl- und Zuwanderungspolitik.  > mehr lesen
Oberbayern Niederbayern Oberpfalz Schwaben Oberfranken Unterfranken Mittelfranken