Sicherheit durch Stärke: Innenminister Joachim Herrmann (l.) und Justizminister Winfried Bausback stellten das neue Konzept vor. (Bild: avd)

"Jetzt muss gehandelt werden!"

"Sicherheit durch Stärke" - so hat die bayerische Staatsregierung ihr neues Anti-Terror-Konzept überschrieben. Als Konsequenz aus den jüngsten Bluttaten wird die Polizei und die Justiz aufgerüstet. Zudem verlangt der Freistaat vom Bund eine Reihe von Maßnahmen und Gesetzesänderungen.  > mehr lesen

Bundeskanzlerin Merkel hat vor der Bundespressekonferenz zu den Terroranschlägen in Würzburg und Ansbach Stellung genommen. (Foto: DPA/Wolfgang Kumm)

„Deutschland ist im Krieg mit dem IS“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Neun-Punkte-Plan als Reaktion auf die Terroranschläge von Würzburg und Ansbach präsentiert. Zugleich verteidigte sie ihre Flüchtlingspolitik. Wegen der Terroranschläge in Bayern hatte Merkel ihre Sommer-Pressekonferenz um einen Monat vorgezogen und ihren Urlaub unterbrochen.  > mehr lesen

Ein Herz für den Freistaat: Multi-Karte á la Bavarese. Karte: Schöning Verlag

Dirndl-Dekolleté vor Neuschwanstein

Sommerzeit ist Ferienzeit – ist Hauptsaison für Bayerns Postkarten-Verkäufer. Ausländische Touristen kaufen gerne „Multi-Karten“ mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ihres Urlaubsortes. Inländer bevorzugen humorige Motive mit Dirndln, Weißwürsten und lustigen Sprüchen drauf. Zum Ferienbeginn zeigen wir hier die 10 meistverkauften Postkarten aus dem Freistaat.  > mehr lesen

Deutsches Bier im Ausland gefragt

Der Bierdurst im Ausland, die Fußball-EM und der Mai mit vielen langen Wochenenden haben den deutschen Brauern im ersten Halbjahr Zuwächse beschert. Der Bierabsatz stieg um 1,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 47,8 Millionen Hektoliter. Wachstumsmotor bleibt dabei der Export vor allem nach Übersee: Der Absatz in Länder außerhalb der EU stieg um fast 18 Prozent auf 3,9 Millionen Hektoliter. Im Inland gab es dagegen nur ein sehr geringes Wachstum von 0,3 Prozent auf 38,7 Millionen Hektoliter. Der deutsche Inlandsabsatz ist seit Jahren rückläufig. Ausnahmen gab in der Vergangenheit nur in den Jahren der Fußball-Weltmeisterschaften 2006 und 2014. (dpa) > mehr lesen

Sonniger Arbeitsmarkt in Bayern

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern verharrt weiter auf einem äußerst niedrigen Stand. Im Juli waren etwa 236.400 arbeitslos gemeldet. Das waren knapp 2500 Menschen mehr als im Juni, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 3,3 Prozent. „Mit 3,3 Prozent haben wir die niedrigste Arbeitslosenquote aller Zeiten in einem Juli in Bayern. Damit behauptet Bayern weiterhin seinen Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich“, kommentierte Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller die Zahlen.  "Der bayerische Arbeitsmarkt zeigt sich auch im Juli von seiner sonnigen Seite", sagte der Chef der Regionaldirektion, Markus Schmitz. "Gegenüber dem Vormonat hat die Arbeitslosigkeit zwar leicht zugenommen. Dies ist aber für diese Jahreszeit üblich." Im Sommer melden sich viele Schulabgänger vorübergehend arbeitslos, und Betriebe warten mit Einstellungen bis nach den Ferien. Der Anstieg sei in diesem Jahr geringer ausgefallen als in den beiden Vorjahren.

(dpa)
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Türkei schließt Sender und Redaktionen

Nach dem gescheiterten Putsch nimmt die türkische Regierung weiter unliebsame Medien ins Visier. Insgesamt wurde die Schließung von drei Nachrichtenagenturen, 16 Fernsehsendern, 23 Radiostationen und 45 Zeitungen angeordnet, meldete die staatliche Agentur Anadolu. Unter ihnen sollen sich sowohl landesweite als auch lokale Medien befinden. Am Donnerstag sollte in Ankara der Oberste Militärrat zusammenkommen. Dabei sollte es um Reformen in der Armee und um die Neubesetzung zahlreicher Stellen gehen, die durch die Festnahmen von Offizieren freigeworden sind. Seit dem Putsch hat die türkische Polizei nach Angaben des Innenministeriums insgesamt 15.846 Menschen festgenommen. Unter ihnen seien rund 10.000 Militärangehörige gewesen. Inhaftiert wurden demnach 5200 Militärangehörige. (dpa) > mehr lesen
Bayern hat die stärkste Finanzkraft. (Foto: dpa/Armin Weigel/Archiv)

Solides Bayern

Im bundesweiten Vergleich hat Bayern die stärkste Finanzkraft. So können Staatsregierung und bayerische Kommunen mehr ausgeben, als andere Bundesländer. Laut einer Studie steigen die Einnahmen der Länder zudem schneller als die Zusatzausgaben für die Flüchtlinge.  > mehr lesen

Rettungssanitäter stehen nach der Explosion in Ansbach auf dem Schlossplatz. (Foto: DPA/Daniel Karmann)

CSU kündigt hartes Durchgreifen an

Nach der Welle an Terroranschlägen in Bayern fordert Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), das komplette Sicherheitskonzept Deutschlands müsse auf den Prüfstand. Mehr Polizei und bessere Ausstattung ebenso wie eine nachträgliche Überprüfung aller Flüchtlinge. Abschiebungen müssten konsequent durchgeführt werden. Auch das Sicherheitskonzept fürs Münchner Oktoberfest wird verschärft.  > mehr lesen

Absperrband hängt in Ansbach rund um den Tatort. (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Attentäter hatte Hintermänner

Der Attentäter von Ansbach bekam vor dem Bombenanschlag offensichtlich Anweisungen: Auf einem Handy des 27-Jährigen entdeckten die Ermittler Hinweise darauf, dass er von einer unbekannten Person aus dem Nahen Osten in einem Chat direkt beeinflusst wurde.  > mehr lesen

Um den Bau der A94 durch das Isental wurde mehr als 30 Jahre gestritten. (Foto: Imago/Blickwinkel

A94 wird wieder ein Stück länger

Die Bundesautobahn A94 soll ab 2020 München mit Südostbayern verbinden. Jetzt hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den Startschuss für den Bau eines weiteren Teilstücks gegeben. Die sechs Kilometer lange Strecke ist wegen eines Lärmschutztunnels besonders teuer und aufwändig.  > mehr lesen

Salafistische Gefahr für Deutschland

Mit massivem Einsatz hat Niedersachsens Polizei eine salafistische Mosche in Hildesheim gestürmt und durchsucht. Im islamistischen Terror-Sommer 2016 wurde die Salafisten-Moschee zu gefährlich: Ein Drittel aller niedersächsischen Syrien-Dschihadisten soll aus ihrem Umfeld kommen. Die salafistische Bedrohung wächst: Zu 8500 Salafisten in Deutschland kommen weit über 30.000 Unterstützer.  > mehr lesen

Seehofer fordert Abbruch der Beitrittsverhandlungen

CSU-Chef Horst Seehofer fordert angesichts der jüngsten Entwicklung in der Türkei den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur EU. Laut Johannes Singhammer sollten auch die EU-Beihilfen gestoppt werden. Der Ausnahmezustand, der dem Autokraten Recep Erdogan praktisch die Alleinherrschaft sichert, sorgt international für große Sorgen.  > mehr lesen

Richtungsstreit der grünen Steuer-Leute

Realo- und Fundi-Flügel bei den Grünen liefern sich eine Debatte um steuerpolitische Forderungen für den nächsten Wahlkampf: Ministerpräsident Winfried Kretschmann lehnt eine Vermögensteuer ab und wirbt für den Kompromiss der schwarz-roten Bundesregierung um die Erbschaftsteuer. Die Partei-Linken Simone Peter und Anton Hofreiter dagegen steuern auf die Besteuerung hoher Privatvermögen zu.  > mehr lesen

Das verunsicherte Land

Kommentar Ändern die Attacken von Würzburg, München und Ansbach alles? Dreht sich die Stimmung, gegen die "Willkommenskultur"? Das fragen die Talkshows in diesen Tagen. Aber leider sind diese Taten nur einige unter vielen. Und die meisten Vernünftigen haben sich längst vom Bahnsteigklatschen verabschiedet. Nur eines wird klar: Die Flüchtlingspolitik Merkels war katastrophal.  > mehr lesen
Die Clintons wollen noch einmal ins Weiße Haus. (Bild: dpa/Mike Nelson/Archiv)

Kandidatin ohne Aufbruchstimmung

Hillary Clinton geht für die US-Demokraten ins Rennen um das Weiße Haus. Vom Parteitag in Philadelphia erhielt die 68-Jährige ein starkes Mandat. Sie ist die erste Frau, die für eine der beiden großen US-Parteien ins Rennen um das Präsidentenamt gehen wird. Die Demokraten scheinen sich doch noch hinter ihrer Kandidatin vereinen zu können.  > mehr lesen

Gute Freunde kann niemand trennen: IOC-Chef Thomas Bach (l.) und der russische Präsident Wladimir Putin 2015 in Moskau. (Bild: Imago/Zuma Press)

Die Schande des Thomas Bach

Kommentar Mit einer weltweit heftig kritisierten Entscheidung hat sich das Internationale Olympische Komitee IOC unter seinem deutschen Präsidenten Thomas Bach bis auf die Knochen blamiert. Das Staatsdoping Russlands kommt davon, die Kronzeugin wird bestraft. Die Botschaft an alle: Betrügen Sie künftig ausgiebig, Fairness im Sport gilt ab sofort absolut nichts mehr.  > mehr lesen

Trauer und wachsende Wut – das ist die Stimmung in Frankreich nach dem Großterror von Nizza. (Bild: dpa/Ian Langsdon)

Frankreich wird wütend

Nichts wird mehr so sein wie früher: Für die Franzosen bedeutet der Terroranschlag von Nizza einen Epochenwende. Das Land diskutiert über Krieg und Bürgerkrieg und verlangt nach drastischen Maßnahmen. Die Entschlossenheit wächst – und die Wut auf die immer größere Zahl von dschihadistischen Todfeinden außerhalb und innerhalb der Landesgrenzen.  > mehr lesen

Bahn fährt Milliardengewinn ein

Die Deutsche Bahn fährt erstmals in einem Halbjahr einen Milliardengewinn ein: Ein erster Erfolg des Konzernumbaus laut Bahnchef Grube. Wegen der Terrorgefahr will der Staatskonzern mehrere hundert zusätzliche Sicherheitsleute einstellen.  > mehr lesen

Söder setzt auf den "Bayern-Tarif"

Im Vorgriff auf die Kabinettsklausur nächste Woche präsentiert Finanzminister Markus Söder sein fiskalpolitisches Konzept für das Wahljahr 2017: Bei der Einkommenssteuer will er die Progression abflachen - 10 Milliarden Euro mehr pro Jahr blieben so speziell Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Hinzu soll eine Förderung von Familien mit Kindern kommen, die ein Eigenheim bauen.  > mehr lesen

Brexit macht Bayerns Exportwirtschaft Sorgen

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie geht es gut: Für 2016 werden drei Prozent Produktionswachstum erwartet. 21.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringen die Zahl der Beschäftigten auf 830.000 – so viel wie seit 14 Jahren nicht mehr. Größte Sorge: der Brexit. Die neuen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien müssen so eng wie möglich bleiben, fordert Bayerns Exportwirtschaft.  > mehr lesen

Wer wagt, gewinnt?

Zum ersten Mal macht die Europäische Zentralbank öffentlich, welche Firmenbonds sie kauft. Damit sorgt die Notenbank für einige Überraschungen, denn auf der Liste stehen nicht nur börsennotierte Großkonzerne mit hervorragenden Ratings.  > mehr lesen
Neu restauriert steht der Pfauenthron König Ludwigs II. (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Pfauenthron restauriert

Das von König Ludwig II. erbaute Schloss Linderhof hat seinen prunkvollen Pfauenthron wieder. Nach zweijähriger Restaurierung wurde der orientalisch geprägte Diwan im Maurischen Kiosk des Schlossparks Linderhof nahe Ettal aufgestellt.  > mehr lesen

Klaus Florian Vogt (m.) als Parsifal in der Bayreuther Neuinszenierung. (Foto: dpa/Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath)

Sakrale Atmosphäre in Bayreuth

Mit Anspielungen an die Flüchtlingskrise zeigt Regisseur Uwe Eric Laufenberg seine neue "Parsifal"-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind aufgestockt, die Politikprominenz fehlt in diesem Jahr aufgrund der Bluttaten in Bayern. Besuchern bietet sich noch bis Ende August ein spannendes Programm vieler Wiederaufnahmen im Spielplan.  > mehr lesen

Zauberhaft und mysteriös: Blick vom Tegelberg auf Schloss Neuschwanstein. (Bild: Imago/Guth/Eibner-Pressefoto)

Ansturm auf einen Sehnsuchtsort

Es steht für Deutschland wie der Eiffelturm für Frankreich und die Pyramiden für Ägypten: Schloss Neuschwanstein. Was suchen Touristen aus aller Welt an diesem Ort? Ein Besuch im Gewimmel der Hochsaison.  > mehr lesen

Prominente Gäste bei Würzburger Sommerempfang

Sommerempfang der Mittelstands-Union Bayern (MU) an der Würzburger Residenz: Über 200 Gäste erlebten einen ganz besonderen Abend und die Reden von prominenten Gästen: Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU), dem prominenten konservativen Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (CDU) und dem Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand im Bundestag, Christian Freiherr von Stetten (CDU).  > mehr lesen

Vom Wadlbeißer zum Kämpfer

Er scheut keine Konflikte mit dem Ministerpräsidenten, verteidigt seinen Posten auch auf kleiner Bühne und genießt nicht nur im heimischen Niederbayern hohes Ansehen. Der ehemalige CSU-Parteichef Erwin Huber feiert am 26. Juli seinen 70. Geburtstag. Über zwei Drittel seines Lebens stellte er in den Dienst der CSU.  > mehr lesen

An der Grenze der Belastbarkeit

Gastbeitrag Erstmals findet am 8. September 2016 im Maximilianeum in München der „Bayerische Tag der pflegenden Angehörigen“ statt. Initiator ist Hermann Imhof (CSU), Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung und Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Nürnberg-Ost. Er will die Pflegehaushalte weiter unterstützen.  > mehr lesen

Aus der Landtagsfraktion

Die Leitkultur, die unseriöse Familienpolitik der SPD, das Misstrauen der Grünen gegen die Polizei, ein Ritter der Ehrenlegion, die Integration, moderne Entwicklungshilfe, Mobilfunk, die Wehrpolitik, Olympia, Autobahnen, Russland und bessere Rehabilitation: Die Meldungen aus der CSU-Landtagsfraktion.  > mehr lesen
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