Der Rucksack des 27-jährigen Asylbewerbers aus Syrerien, der zuvor einen Sprengsatz zur Explosion gebracht hatte, liegt am Tatort in Ansbach. (Foto: DPA/Daniel Karmann)

Islamistischer Hintergrund vermutet

Beim ersten islamistischen Selbstmordanschlag im mittelfränkischen Ansbach sind am Sonntagabend 15 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Im Eingangsbereich eines Pop-Open-Airs hatte sich ein 27-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Syrien in die Luft gesprengt. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte sich der Täter in einem Video auf den „Islamischen Staat“ (IS) berufen.  > mehr lesen

Viele Münchner  gedenken vor dem Olympia Einkaufszentrum mit Blumen und Kerzen den Toten. (Foto: Imago/Sebastian Widmann)

Massenmörder als Vorbild

Der Amokschütze von München hat seine Tat ein Jahr lang vorbereitet und dazu frühere Amokläufe genau studiert. Ähnlich wie der norwegische Massenmörder Anders Breivik verfasste er ein Manifest. Am Sonntag nahm die Polizei einen mutmaßlichen Mitwisser fest.  > mehr lesen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. (Foto: Imago/Sven Simon)

"Jeder Mensch hat ein Recht auf Sicherheit"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt im Gespräch mit dem BAYERNKURIER an, angesichts der Terrorgefahr die Sicherheitskräfte weiter zu stärken. Er fordert zudem eine Diskussion über einen besseren Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz und Polizei.  > mehr lesen

Scheuer fordert Überprüfung aller Flüchtlinge

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach die genaue Überprüfung aller Flüchtlinge in Deutschland gefordert. "Wir brauchen eine Registrierungsrevision aller nach Deutschland gekommener Flüchtlinge", sagte Scheuer der Deutschen Presse-Agentur in München. "Eine Selbstauskunft ist nicht ausreichend. Jeder einzelne Flüchtling muss von den Behörden persönlich angehört und genau überprüft werden, um einen Generalverdacht zu verhindern", so Scheuer. Wer in Deutschland das Gastrecht missbrauche, müsse sofort abgeschoben oder - wenn das nicht möglich sei - umgehend "unter Kontrolle untergebracht" werden. (dpa) > mehr lesen

Australien verschärft Antiterrorgesetze

Nach den jüngsten Terroranschlägen mit Dutzenden Toten in Nizza und Orlando verschärft Australien seine Antiterrorgesetze. Unter anderem sollen schon 14-Jährige unter Überwachung gestellt werden können, und gegen Hassprediger soll ein neuer Straftatbestand "Befürwortung von Völkermord" eingeführt werden, wie der gerade vereidigte Regierungschef Malcolm Turnbull mitteilte. "Leider sind schon Kinder mit 14 in Terroraktivitäten involviert", sagte Turnbull. Verurteilte Terrorstraftäter sollen künftig über ihre abgesessene Haftstrafe hinaus in Gewahrsam gehalten werden können, wenn sie weiter als Bedrohung betrachtet werden. Die konservative Regierung will die neue Gesetzgebung so schnell wie möglich auf den Weg bringen, sagte Turnbull. Seit 2014 seien in Australien 44 Menschen unter Terrorverdacht angeklagt worden, darunter einige, die Anschläge mit vielen Toten geplant hätten, sagte Turnbull. (dpa) > mehr lesen

Bauboom in Deutschland

Der Bauboom in Deutschland in Zeiten extrem niedriger Zinsen hält an: Im Mai verzeichnete das Bauhauptgewerbe 3,5 Prozent mehr neue Aufträge als im April dieses Jahres und sogar 17 Prozent mehr als im Mai 2015. Von Januar bis einschließlich Mai des laufenden Jahres lag der um die Inflation und die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage bereinigte Auftragseingang der Branche um 15,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das lässt auch die Kassen der Betriebe klingeln: Der Umsatz in Baufirmen mit mindestens 20 Mitarbeitern lag im Mai nominal mit rund 5,8 Milliarden Euro um 12,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Ein höherer Umsatz in einem Mai war in der Branche zuletzt im Jahr 2000 erreicht worden (6,4 Mrd Euro). (dpa) > mehr lesen
Im Universitätsklinikum in Würzburg liegen noch immer zwei der Opfer des Axt-Attentäters aus Afghanistan. Die AfD nahm den Anschlag zum Anlass für eine Demonstration in Würzburg gegen Zuwanderungspolitik. 
(Foto: DPA/Karl-Josef Hildenbrand)

Linksautonome Gewalt nach AfD-Demo

Am Rande einer Demonstration der rechtspopulistischen AfD gegen die Zuwanderungspolitik haben Linksautonome in Würzburg Polizisten beleidigt und verletzt sowie AfD-Sympathisanten beleidigt. Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron drohte den amtierenden Politikern und heizte die Stimmung damit auf.  > mehr lesen

Am Olympia-Einkaufszentrum sind mehrere Menschen erschossen worden. (Foto: dpa/Matthias Balk)

Entsetzen über eine "Wahnsinnstat"

Die schreckliche Bilanz der Gewalttat von München: Zehn Tote und 35 Verletzte. Unter den Toten ist auch der Täter - ein 18-jähriger Deutsch-Iraner. Laut Polizeiangaben gibt es derzeit keine Anhaltspunkt für einen Bezug zum IS. Die Staatsanwaltschaft geht im Moment von einem Amoklauf aus.  > mehr lesen

Zauberhaft und mysteriös: Blick vom Tegelberg auf Schloss Neuschwanstein. (Bild: Imago/Guth/Eibner-Pressefoto)

Ansturm auf einen Sehnsuchtsort

Es steht für Deutschland wie der Eiffelturm für Frankreich und die Pyramiden für Ägypten: Schloss Neuschwanstein. Was suchen Touristen aus aller Welt an diesem Ort? Ein Besuch im Gewimmel der Hochsaison.  > mehr lesen

Beliebter Treffpunkt der Münchner:  Im Seehaus am Kleinhesseloher See würde es nach der Realisierung des Tunnels noch lauschiger werden, denn der Isarring ist nur einen Steinwurf entfernt. (Bild: Imago/Lindenthaler)

"Wiedervereinigung" zum Greifen nah

Was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten, ist zum Greifen nah: Der „Wiedervereinigung“ des Englischen Gartens in München steht nichts mehr im Weg. Der Freistaat beteiligt sich an den Kosten für einen Tunnel, der Isarring kann auf knapp 400 Meter Länge unter der Erde verschwinden. Zu verdanken haben die Münchner den Durchbruch auch der Stadtspitze, allen voran Vize-OB Josef Schmid (CSU).  > mehr lesen

Das verunsicherte Land

Kommentar Ändern die Attacken von Würzburg, München und Ansbach alles? Dreht sich die Stimmung, gegen die "Willkommenskultur"? Das fragen die Talkshows in diesen Tagen. Aber leider sind diese Taten nur einige unter vielen. Und die meisten Vernünftigen haben sich längst vom Bahnsteigklatschen verabschiedet. Nur eines wird klar: Die Flüchtlingspolitik Merkels war katastrophal.  > mehr lesen

Seehofer fordert Abbruch der Beitrittsverhandlungen

CSU-Chef Horst Seehofer fordert angesichts der jüngsten Entwicklung in der Türkei den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur EU. Laut Johannes Singhammer sollten auch die EU-Beihilfen gestoppt werden. Der Ausnahmezustand, der dem Autokraten Recep Erdogan praktisch die Alleinherrschaft sichert, sorgt international für große Sorgen.  > mehr lesen

Mit 73 in den Ruhestand?

Wer nicht privat vorsorgt - oder betrieblich abgesichert ist -, wird mit 73 Jahren noch arbeiten müssen, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Das prognostiziert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft.  > mehr lesen

Gottesbezug in der Verfassung knapp abgelehnt

Der Landtag in Schleswig-Holstein hat hauchdünn die Aufnahme des Gottesbezugs in der Landesverfassung abgelehnt. Eine entsprechende Formulierung erhielt 45 Stimmen, nötig wäre aber eine Zweidrittelmehrheit mit 46 Stimmen gewesen. Eine Volksinitiative mit 42.000 Unterschriften hatte einen Gottesbezug gefordert – angestoßen vom früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU).  > mehr lesen
Zwei Explosionen reißen in Kabul zahlreiche Menschen in den Tod. (Foto: dpa/Stringer)

80 Tote bei Anschlag in Kabul

Zwei Selbstmordattentäter haben sich in der afghanischen Hauptstadt Kabul bei einer Demonstration von Schiiten in die Luft gesprengt und dabei mindestens 80 Menschen getötet. Mehr als 230 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des IS-Sprachrohrs Amak bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat zu der Tat.  > mehr lesen

Außenpolitik oder internationale Beziehungen spielten in Cleveland kaum eine Rolle. (Bild: dpa/Shawn Thew)

„Ich bin Eure Stimme!”

Amerika zuerst, ein anderes Land sofort: Unter dieses Motto will Donald Trump seine Präsidentschaft stellen, sollte er am 8. November zum US-Präsidenten gewählt werden. Jetzt ist er offiziell Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner. Mit seiner bislang besten Rede hat der New Yorker Immobilienmilliardär auf dem Convent in Cleveland die Nominierung seiner Partei angenommen.  > mehr lesen

Ban Ki Moons Amtszeit neigt sich dem Ende - die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. (Bild: Imago/Pacific Press Agency)

Wer folgt auf Ban Ki Moon?

Die Amtszeit des Südkoreaners als UN-Generalsekretär geht ihrem Ende entgegen - die Suche nach dem Nachfolger läuft bereits. Der Blick geht eigentlich nach Osteuropa - der aktuelle Favorit kommt aber aus Portugal.  > mehr lesen

Söder setzt auf den "Bayern-Tarif"

Im Vorgriff auf die Kabinettsklausur nächste Woche präsentiert Finanzminister Markus Söder sein fiskalpolitisches Konzept für das Wahljahr 2017: Bei der Einkommenssteuer will er die Progression abflachen - 10 Milliarden Euro mehr pro Jahr blieben so speziell Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Hinzu soll eine Förderung von Familien mit Kindern kommen, die ein Eigenheim bauen.  > mehr lesen

Chance Datenmeer

Unscharfes Wissen präzise machen, Wachstum, Effizienz - Big Data verspricht in vielen Bereichen wirtschaftliche Vorteile. Doch Voraussetzung dafür sind, neben rechtliche Rahmenbedingungen, auch bessere Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft.  > mehr lesen

Wer wagt, gewinnt?

Zum ersten Mal macht die Europäische Zentralbank öffentlich, welche Firmenbonds sie kauft. Damit sorgt die Notenbank für einige Überraschungen, denn auf der Liste stehen nicht nur börsennotierte Großkonzerne mit hervorragenden Ratings.  > mehr lesen

„Grüne und Teile der SPD blockieren aus ideologischen Gründen“

Das Bundesverfassungsgericht droht mit Vollstreckungsanordnung und setzt eine letzte Frist: Bis zum 23. September müssen sich Bundestag und Bundesrat auf eine Novelle des Erbschaftsteuerrechts einigen. Im Bundesrat wehren sich Grüne, Linke und Teile der SPD gegen Ausnahmen für Firmenerben – auch um den Preis von Arbeitsplätzen.  > mehr lesen
Die Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. (Foto: dpa/Tobias Hase)

Festspiele unter verschärfter Beobachtung

Das Richard-Wagner-Festival in Franken findet in diesem Jahr unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen statt. Die Polizei hat alle Beschäftigten überprüft und Bedenken gegen 35 Mitarbeiter. Viele Künstler stören sich an dem Aufwand.  > mehr lesen

Münchner Mediennacht: Hier der Blick auf den Karlsplatz. (Bild: Anja Schuchardt)

Journalismus oder Algorithmus?

Wie viel Kontrolle haben große Konzerne bereits über Medieninhalte gewonnen? Wo liegen die Vorteile und Risiken der digitalen Medientrends? Algorithmen verändern zusehends auch das Stimmungsbild im Internet. Bei der Mediennacht diskutierte das hochkarätig besetzte Panel zum Thema „Roboterjournalismus“, also der automatisierten Produktion von Medieninhalten durch künstliche Intelligenz.  > mehr lesen

Keine Zeit für Rosenträume: Shakespeares "Sommernachtstraum" im Augsburger Theater. Vor dem Haus liegen unruhige Zeiten. (Foto: Theater Augsburg)

Rosen rieseln, Putz bröckelt

Der Augsburger Magistrat hat beschlossen, für 186,3 Millionen Euro das marode Stadttheater zu sanieren. Dafür muss die hochverschuldete Kommune weitere Millionen-Kredite aufnehmen. Schon im Juni musste das Haupthaus wegen mangelnden Brandschutzes schließen - doch die Instandsetzung könnte noch scheitern.  > mehr lesen

Neues aus der Partei

Die CSU ist die Mitmach-Partei. Der BAYERNKURIER berichtet über Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Versammlungen von der christsozialen Parteibasis, aus den Kommunen sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, Kommissionen und Akademien.  > mehr lesen

Dirndl und Digitalisierung

Die CSU Oberbayern feiert ihr 70-jähriges Bestehen: Der Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber erklärt die Erfolgsgeschichte der Partei aus eigenen Kindheitserinnerungen. Und Bezirksvorsitzende Ilse Aigner findet eine neue Losung, welche die männlich geprägte Formel "Laptop und Lederhose" weiterentwickelt.  > mehr lesen

"In Augsburg entsteht die dritte Metropole Bayerns"

Beim Bezirksparteitag der CSU Augsburg ziehen die Christsozialen Bilanz ihrer Arbeit für die Stadt. Das Ergebnis: Augsburg ist wirtschaftlich auf der Überholspur - und davon profitiert die gesamte Region. Neben der Weichenstellung für die "Industrie 4.0" diskutieren die Delegierten mit Grundsatzkommissionschef Blume über die künftigen Werte-Eckpfeiler der CSU.  > mehr lesen

Stabwechsel in München

In München und dem Umland drängen die "Jungen Wilden" in der CSU nach vorne. Der BAYERNKURIER stellt einige der Hoffnungsträger vor.  > mehr lesen
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