Rettungssanitäter stehen nach der Explosion in Ansbach auf dem Schlossplatz. (Foto: DPA/Daniel Karmann)

CSU kündigt hartes Durchgreifen an

Nach der Welle an Terroranschlägen in Bayern fordert Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), das komplette Sicherheitskonzept Deutschlands müsse auf den Prüfstand. Mehr Polizei und bessere Ausstattung ebenso wie eine nachträgliche Überprüfung aller Flüchtlinge. Abschiebungen müssten konsequent durchgeführt werden. Auch das Sicherheitskonzept fürs Münchner Oktoberfest wird verschärft.  > mehr lesen

Bayern hat die stärkste Finanzkraft. (Foto: dpa/Armin Weigel/Archiv)

Solides Bayern

Im bundesweiten Vergleich hat Bayern die stärkste Finanzkraft. So können Staatsregierung und bayerische Kommunen mehr ausgeben, als andere Bundesländer. Laut einer Studie steigen die Einnahmen der Länder zudem schneller als die Zusatzausgaben für die Flüchtlinge.  > mehr lesen

Polizei und Feuerwehr am Ort Geiselnahme in nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray. (Foto: dpa/Charly Triballeau)

Anschlag auf Kirche in Frankreich

Die Serie der islamistischen Attentate reißt nicht ab: Zwei Angreifer sind in Nordfrankreich während einer Messe in ein Gotteshaus eingedrungen und haben dort eine Geisel getötet. Eine weitere Geisel wurde in der Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray bei Rouen sehr schwer verletzt.  > mehr lesen

Rucksackverbot fürs Oktoberfest?

Die Wirte auf dem Oktoberfest in München begrüßen Überlegungen zu einem Rucksackverbot auf dem Volksfest. Man brauche dort Hunger, Durst und gute Laune, aber keinen Rucksack, sagte Wirte-Sprecher Toni Roiderer. Sicherheit habe höchste Priorität. Man dürfe aber die Angst nicht herbeireden. Der Ältestenrat des Stadtrates hatte entschieden, nach den jüngsten Anschlägen in Bayern sowie dem Amoklauf in München das Sicherheitskonzept in Abstimmung mit Sicherheitsbehörden und Polizei zu überprüfen und möglicherweise anzupassen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte im Bayerischen Rundfunk gesagt, dass auch über ein Verbot von Rucksäcken nachgedacht werde. Die Wirte machen sich um die Sicherheit keine Sorgen. Die Münchner Polizei habe mehrfach bewiesen, dass sie bestens aufgestellt sei, sagte Roiderer. Die Wiesn sei bereits geschützt wie ein Hochsicherheitstrakt, sagte Wirt Christian Schottenhamel. "Ich habe größtes Vertrauen in die Polizei." (dpa) > mehr lesen

Mehr Sicherheitspersonal für die Bahn

Die Deutsche Bahn will nach einem Zeitungsbericht in den nächsten Jahren Hunderte neue Sicherheitskräfte einstellen. Damit reagiere das Unternehmen auf die jüngste Terrorwelle in Deutschland, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung aufufung auf Konzernkreise. Das zusätzliche Personal soll demnach in Zügen und an Bahnhöfen patrouillieren und die Arbeit der Bundespolizei unterstützen. Eine Bahn-Sprecherin wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern und verwies auf eine Pressekonferenz heute von Bahn-Chef Rüdiger Grube. (dpa) > mehr lesen

Niederlage für NPD

Im Streit um Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung ist die rechtsextreme NPD mit einem Eilantrag in Karlsruhe gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht lehnte es ab, eine einstweilige Anordnung gegen die Verwaltung des Bundestags zu erlassen. Das wurde am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt. Weil unklar ist, ob die NPD noch in diesem Jahr verboten wird, bekommt sie die vierteljährlichen Zahlungen derzeit nur unter Vorbehalt. Als Sicherheit musste sie eine Grundschuld abtreten - auf die Parteizentrale in Berlin. Mit dem Eilantrag wollte die NPD die Rückübertragung erzwingen. (dpa) > mehr lesen
Rundgang durch die sehr informative „Heimatweh“-Ausstellung (v.r.): BdV-Vizepräsident Christian Knauer, Ausstellungskurator Wilfried Rogasch (helles Jackett), Staatssekretär Albert Füracker (schwarzer Anzug). (Foto: Wolfram Göll)

Geschichte der Vertriebenen umfassend dargestellt

Im Bayerischen Heimatministerium in Nürnberg ist die umfangreiche Ausstellung „Heimatweh – eine Trilogie“ eröffnet worden. Sie zeigt in drei großen Teilen die Geschichte der Vertreibungen und ethnischen Säuberungen im 20. Jahrhundert – und besonders der deutschen Heimatvertriebenen. Ein Viertel der Einwohner Bayerns sind Heimatvertriebene oder deren Nachfahren.  > mehr lesen

Bei dem islamistischen Selbstmordattentat in Ansbach sind 15 Menschen verletzt worden. (Foto: DPA/Daniel Karmann)

IS veröffentlicht Bekenner-Video

Der „Islamische Staat“ hat ein Video veröffentlicht, in dem sich der Attentäter von Ansbach angeblich zu der Organisation bekennt und den Anschlag rechtfertigt. Der abgelehnte Asylbewerber Mohammad Daleel hatte sich in der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt in die Luft gesprengt und damit das erste islamistische Selbstmordattentat Deutschlands verübt. 15 Menschen wurden verletzt.  > mehr lesen

Am Olympia-Einkaufszentrum sind mehrere Menschen erschossen worden. (Foto: dpa/Matthias Balk)

Entsetzen über eine "Wahnsinnstat"

Die schreckliche Bilanz der Gewalttat von München: Zehn Tote und 35 Verletzte. Unter den Toten ist auch der Täter - ein 18-jähriger Deutsch-Iraner. Laut Polizeiangaben gibt es derzeit keine Anhaltspunkt für einen Bezug zum IS. Die Staatsanwaltschaft geht im Moment von einem Amoklauf aus.  > mehr lesen

Beliebter Treffpunkt der Münchner:  Im Seehaus am Kleinhesseloher See würde es nach der Realisierung des Tunnels noch lauschiger werden, denn der Isarring ist nur einen Steinwurf entfernt. (Bild: Imago/Lindenthaler)

"Wiedervereinigung" zum Greifen nah

Was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten, ist zum Greifen nah: Der „Wiedervereinigung“ des Englischen Gartens in München steht nichts mehr im Weg. Der Freistaat beteiligt sich an den Kosten für einen Tunnel, der Isarring kann auf knapp 400 Meter Länge unter der Erde verschwinden. Zu verdanken haben die Münchner den Durchbruch auch der Stadtspitze, allen voran Vize-OB Josef Schmid (CSU).  > mehr lesen

Das verunsicherte Land

Kommentar Ändern die Attacken von Würzburg, München und Ansbach alles? Dreht sich die Stimmung, gegen die "Willkommenskultur"? Das fragen die Talkshows in diesen Tagen. Aber leider sind diese Taten nur einige unter vielen. Und die meisten Vernünftigen haben sich längst vom Bahnsteigklatschen verabschiedet. Nur eines wird klar: Die Flüchtlingspolitik Merkels war katastrophal.  > mehr lesen

Seehofer fordert Abbruch der Beitrittsverhandlungen

CSU-Chef Horst Seehofer fordert angesichts der jüngsten Entwicklung in der Türkei den sofortigen Abbruch der Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur EU. Laut Johannes Singhammer sollten auch die EU-Beihilfen gestoppt werden. Der Ausnahmezustand, der dem Autokraten Recep Erdogan praktisch die Alleinherrschaft sichert, sorgt international für große Sorgen.  > mehr lesen

Mit 73 in den Ruhestand?

Wer nicht privat vorsorgt - oder betrieblich abgesichert ist -, wird mit 73 Jahren noch arbeiten müssen, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Das prognostiziert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft.  > mehr lesen

Gottesbezug in der Verfassung knapp abgelehnt

Der Landtag in Schleswig-Holstein hat hauchdünn die Aufnahme des Gottesbezugs in der Landesverfassung abgelehnt. Eine entsprechende Formulierung erhielt 45 Stimmen, nötig wäre aber eine Zweidrittelmehrheit mit 46 Stimmen gewesen. Eine Volksinitiative mit 42.000 Unterschriften hatte einen Gottesbezug gefordert – angestoßen vom früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU).  > mehr lesen
Nach dem Putschversuch in der Türkei ist die Stimmung weiterhin aufgeheizt. (Foto: dpa/Tolga Bozoglu)

Erdogan will die Alleinherrschaft

Wie befürchtet, machen die Entlassungen und Verhaftungen in der Türkei auch vor Erdogan-Kritikern, Journalisten und Minderheiten nicht halt. Justiz und Schulen werden weiter gleichgeschaltet. Die von dem Autokraten als "Säuberungen" bezeichneten Maßnahmen haben aber auch Nebeneffekte: Die AKP-Anhänger treten zunehmend aggressiv auf, laut Berichten auch gegen christliche Kirchen.  > mehr lesen

Trauer und wachsende Wut – das ist die Stimmung in Frankreich nach dem Großterror von Nizza. (Bild: dpa/Ian Langsdon)

Frankreich wird wütend

Nichts wird mehr so sein wie früher: Für die Franzosen bedeutet der Terroranschlag von Nizza einen Epochenwende. Das Land diskutiert über Krieg und Bürgerkrieg und verlangt nach drastischen Maßnahmen. Die Entschlossenheit wächst – und die Wut auf die immer größere Zahl von dschihadistischen Todfeinden außerhalb und innerhalb der Landesgrenzen.  > mehr lesen

Hillary Clinton wird erst am Donnerstag sprechen - nach ihren Ehemann Bill sowie Bernie Sanders, Michelle und Barack Obama. (Bild: dpa/Rhona Wise)

Schwieriger Start für die Demokraten in Philadelphia

Möglichst harmonisch wollten die US-Demokraten auf ihrem viertägigen Nominierungsparteitag in Philadelphia Hillary Clinton zu ihrer Präsidentschaftskandidatin küren. Aber Wikileaks-Veröffentlichungen führten schon am Vorabend zu Misstönen und einem Rücktritt. Clinton präsentierte ihren Vize: Tim Kaine, ehemals Gouverneur von Virginia.  > mehr lesen

Brexit macht Bayerns Exportwirtschaft Sorgen

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie geht es gut: Für 2016 werden drei Prozent Produktionswachstum erwartet. 21.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringen die Zahl der Beschäftigten auf 830.000 – so viel wie seit 14 Jahren nicht mehr. Größte Sorge: der Brexit. Die neuen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien müssen so eng wie möglich bleiben, fordert Bayerns Exportwirtschaft.  > mehr lesen

Wer wagt, gewinnt?

Zum ersten Mal macht die Europäische Zentralbank öffentlich, welche Firmenbonds sie kauft. Damit sorgt die Notenbank für einige Überraschungen, denn auf der Liste stehen nicht nur börsennotierte Großkonzerne mit hervorragenden Ratings.  > mehr lesen

Söder setzt auf den "Bayern-Tarif"

Im Vorgriff auf die Kabinettsklausur nächste Woche präsentiert Finanzminister Markus Söder sein fiskalpolitisches Konzept für das Wahljahr 2017: Bei der Einkommenssteuer will er die Progression abflachen - 10 Milliarden Euro mehr pro Jahr blieben so speziell Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen. Hinzu soll eine Förderung von Familien mit Kindern kommen, die ein Eigenheim bauen.  > mehr lesen

Chance Datenmeer

Unscharfes Wissen präzise machen, Wachstum, Effizienz - Big Data verspricht in vielen Bereichen wirtschaftliche Vorteile. Doch Voraussetzung dafür sind, neben rechtliche Rahmenbedingungen, auch bessere Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft.  > mehr lesen
Klaus Florian Vogt (m.) als Parsifal in der Bayreuther Neuinszenierung. (Foto: dpa/Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath)

Sakrale Atmosphäre in Bayreuth

Mit Anspielungen an die Flüchtlingskrise zeigt Regisseur Uwe Eric Laufenberg seine neue "Parsifal"-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind aufgestockt, die Politikprominenz fehlt in diesem Jahr aufgrund der Bluttaten in Bayern. Besuchern bietet sich noch bis Ende August ein spannendes Programm vieler Wiederaufnahmen im Spielplan.  > mehr lesen

Zauberhaft und mysteriös: Blick vom Tegelberg auf Schloss Neuschwanstein. (Bild: Imago/Guth/Eibner-Pressefoto)

Ansturm auf einen Sehnsuchtsort

Es steht für Deutschland wie der Eiffelturm für Frankreich und die Pyramiden für Ägypten: Schloss Neuschwanstein. Was suchen Touristen aus aller Welt an diesem Ort? Ein Besuch im Gewimmel der Hochsaison.  > mehr lesen

Die Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. (Foto: dpa/Tobias Hase)

Festspiele unter verschärfter Beobachtung

Das Richard-Wagner-Festival in Franken findet in diesem Jahr unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen statt. Die Polizei hat alle Beschäftigten überprüft und Bedenken gegen 35 Mitarbeiter. Viele Künstler stören sich an dem Aufwand.  > mehr lesen

Aus der Landtagsfraktion

Die Leitkultur, die unseriöse Familienpolitik der SPD, das Misstrauen der Grünen gegen die Polizei, ein Ritter der Ehrenlegion, die Integration, moderne Entwicklungshilfe, Mobilfunk, die Wehrpolitik, Olympia, Autobahnen, Russland und bessere Rehabilitation: Die Meldungen aus der CSU-Landtagsfraktion.  > mehr lesen

"In Augsburg entsteht die dritte Metropole Bayerns"

Beim Bezirksparteitag der CSU Augsburg ziehen die Christsozialen Bilanz ihrer Arbeit für die Stadt. Das Ergebnis: Augsburg ist wirtschaftlich auf der Überholspur - und davon profitiert die gesamte Region. Neben der Weichenstellung für die "Industrie 4.0" diskutieren die Delegierten mit Grundsatzkommissionschef Blume über die künftigen Werte-Eckpfeiler der CSU.  > mehr lesen

Neues aus der Partei

Die CSU ist die Mitmach-Partei. Der BAYERNKURIER berichtet über Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Versammlungen von der christsozialen Parteibasis, aus den Kommunen sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, Kommissionen und Akademien.  > mehr lesen

Dirndl und Digitalisierung

Die CSU Oberbayern feiert ihr 70-jähriges Bestehen: Der Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber erklärt die Erfolgsgeschichte der Partei aus eigenen Kindheitserinnerungen. Und Bezirksvorsitzende Ilse Aigner findet eine neue Losung, welche die männlich geprägte Formel "Laptop und Lederhose" weiterentwickelt.  > mehr lesen
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